Umsetzung Hygieneplan im Haus der Wirtschaft ab 03.08.2020

Ab 03.08.2020 gilt für den Zutritt zum Haus der Wirtschaft und für die öffentlichen Bereiche Maskenpflicht. Den einzelnen Maßnahmen im Haus sind Pausenzeiten und -bereiche sowie Sanitärräume zugeordnet. Besucher im Haus/in den einzelnen Bereichen werden mit den Kontaktdaten entsprechend dokumentiert. Die strikte Einhaltung des Plans für Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen für die Schulen in M-V wird regelmäßig geprüft.

Beißen, Schlagen, Treten – Umgang mit Aggressionen

Aggression ist eine menschliche Grundbefindlichkeit mit bekannten negativen und weniger bekannten positiven Seiten. Wenig bekannt ist die Tatsache, dass Aggression einen wichtigen Antrieb für die Selbstfürsorge und den Selbstschutz von Kindern darstellt. Vertrauter sind die negativen Seiten, etwa aggressives Verhalten von Kindern in Schule und Kita, das andere oder sich selbst verletzen kann und das für alle Beteiligten eine große Herausforderung bedeutet. Was sind die Ursachen und Auslöser von Aggression? Wie geht man als Betreuungsperson mit negativer Aggression um? Inwieweit kann man sie verhindern, wie kontrollieren? Wie lässt sich „positive“ Aggression erkennen und richtig fördern?

Unser Workshop wird praxistaugliche Antworten darauf geben.

Termine:  23.01.2021 oder 14.08.2021, 08:30 bis 13:30 Uhr

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Frühkindlicher Autismus

Frühkindlicher Autismus (Infantiler Autismus, Kanner-Syndrom) ist eine ausgeprägte Form von Autismus und schon im frühesten Säuglingsalter erkennbar. Auffällige Kennzeichen sind das Ausbleiben „normaler“ Kontaktaufnahme zu Bezugspersonen (kein Blickkontakt, Ablehnung von Körperkontakt); Interesse an Dingen statt Personen bis hin zur Fixierung; extrem ausgeprägte Bedürfnisse nach Ordnung, Ritualen, Regelmäßigkeiten; stereotyp repetitive Verhaltensweisen; Reizfilterschwächen; verzögerte und auffällige Sprachentwicklung; ausgeprägte Ängste, oft verknüpft mit Intelligenzminderung.

Zwei unterschiedliche Formen des frühkindlichen Autismus werden unterschieden: Personen mit niedrig funktionalem Autismus, gekennzeichnet durch Intelligenzminderung sowie Personen mit hoch funktionalem Autismus und durchschnittlicher bis überdurchschnittlicher Intelligenz.

Unser Workshop informiert über den aktuellen Stand der (Er-)Forschung dieses Autismus-Bildes und zeigt auf, wie Eltern und Angehörige sowie pädagogische oder andere Bezugspersonen sensibel und angemessen mit betroffenen Kindern umgehen können.

Termin:  10.04.2021, 08:30 bis 13:30 Uhr

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Atypischer Autismus

Atypischer Autismus (hochfunktionaler Autismus) lässt sich am besten in Abgrenzung zum frühkindlichen Autismus beschreiben: Die Betroffenen weisen nicht alle charakteristischen autistischen Merkmale auf, ihre vorhandenen Merkmale sind schwächer ausgeprägt und treten erst nach dem dritten Lebensjahr klar in Erscheinung. Die spätere und schwächere Merkmalsausprägung erschwert ihr Erkennen und ihre Diagnostik. Auch weisen die betroffenen Kinder höchst unterschiedliche Arten und Grade von Beeinträchtigungen auf, wodurch es selbst durch Fachleute immer wieder zu fehlerhaften Zuordnungen zu anderen Störungsbildern kommt.

Unser Workshop erläutert die aktuellen Kenntnisse zum Erscheinungsbild und zu Möglichkeiten der Diagnostik (z.B. TEACCH). Er gibt Anregungen zur Aufklärung des Umfelds, insbesondere der betreuenden Fachkräfte und der Kinder im Klassenverband. Hinweise zur gezielten Zusammenarbeit der Fachkräfte und Eltern werden besprochen. Ziel sollte immer die Förderung der beim Kind vorhandenen Kompetenzen sein. Möglichkeiten zu deren Unterstützung und Förderung im Schulalltag sowie im persönlichen Umfeld können ausgetauscht und besprochen werden.

Termin:  17.04.2021, 08:30 bis 13:30 Uhr

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Asperger-Autismus

Asperger-Autisten weisen im Gegensatz zu den meisten anderen Bildern im Autismus-Spektrum überdurchschnittliche Intelligenz sowie kognitive und kreative Sonderbegabungen auf. Doch auch bei ihnen gibt es typisch autistische Kontakt- und Interaktionsbesonderheiten: Trotz normaler Entwicklung der Lautsprache sind sie nicht zu nonverbaler Kommunikation fähig und können daher nicht angemessen auf sie reagieren. Sind Lehrer und Mitschüler nicht über den Asperger-Status betroffener Kinder informiert, führt dies im Schulalltag zu Missverständnissen und infolgedessen zu Ausgrenzung.

Asperger-Autisten können aufgrund ihrer Befähigungen beruflich Außerordentliches leisten. Daher geht es auch um die Fragen: Wie können Kinder mit Asperger-Autismus erkannt und gefördert werden? Welche Möglichkeiten der Beschulung gibt es, welche Freizeit- und Feriengestaltungen können ihnen nahegebracht werden? Wie werden sie dazu bewegt, sich soweit wie möglich in die Gesellschaft einzugliedern?

Unser Workshop informiert über das Bild des Asperger-Autismus, über Möglichkeiten der Diagnostik und der Aufklärung des Umfeldes dieser Kinder. Er gibt Anregungen zum besseren Verständnis und Umgang mit dieser Lebensform.

Termin:  08.05.2021, 08:30 bis 13:30 Uhr

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