Teilleistungsschwächen und Teilleistungsstörungen – Workshop abstract

Ein für Eltern wie Fachleute zwiespältiges Phänomen stellen Teilleistungsschwächen und Teilleistungsstörungen dar. Sie treten bei „normalen“, unter guten Umständen heranwachsenden Kindern ohne erkennbare Ursache auf und werden im Vorschulalter an kleinen „Aussetzern“, in der Schule an schlechten Noten erkennbar. Einerseits stellen Teilleistungsschwächen keine schweren Entwicklungsbeeinträchtigungen dar, zugleich aber haben sie nachhaltig negative Folgen für den schulischen und beruflichen Werdegang der Betroffenen.

Termin: 15.09.2018, 08.30 bis 13.30 Uhr

Teilleistungsschwächen und -störungen zeigen sich daran, dass trotz körperlicher und psychischer Gesundheit, normaler kognitiver Fähigkeiten und unauffälliger allgemeiner Entwicklung deutliche und anhaltende Leistungsschwächen im Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprechen oder in der Motorik auftreten. Offenbar liegt eine Störung der Wahrnehmung bzw. der Verarbeitung von bestimmten Reizen im Gehirn vor.

Teilleistungsschwächen und -Störungen führen zu erheblichen Belastungen und Benachteiligungen in Schule und Beruf. Hinzu kommt, dass sie weder einfach zu erkennen noch einfach zu fördern sind und die Betroffenen oft lebenslang begleitet. Diese werden zu „underachievern“ – Menschen mit guten Anlagen, die sie in bestimmten Feldern nicht entfalten können.

Der Workshop gibt einen Überblick über Diagnostik und Formen der Teilleistungsschwäche sowie Vorschläge für den angemessenen Umfang und die Fördermöglichkeiten von Betroffenen.

entspricht Modul 1.5 des Fortbildungskonzeptes

Referent: Dr. Thomas Fritzsche, Dipl. Pädagoge
6 Unterrichtsstunden
Kosten: 40,00 €
Anmeldeschluss: 07.09.2018
Ansprechpartnerin: Dr. Heike Zielske
fon: 03831 477 360
mail: heike.zielske@hdw-bildungszentrum.de