E-Learning

Der digitale Wandel hält auch in der Weiterbildung Einzug, unter anderem dadurch dass vermehrt auch Angebote zur beruflichen Qualifizierung und Weiterbildung als E-Learning-Kurse angeboten werden, d.h. die Inhalte werden über digitale Lerntechnologien über Computer, Tablet oder gar smartphone vermittelt. Neben virtuellen Kursen lassen sich im Internet zahlreiche webbinare bis hin zu sogenannten MOOCs finden, z.u ergänzen durch informelle Lernwege.

Um die Eignung eines E-Learning-Angebotes für die eigene Weiterbildung richtig einzuschätzen, kommt es auf die Lernziele sowie die eigene Persönlichkeit an. Nur wer strukturiert und selbstmotiviert arbeitet und lernt, wird sich die Lerninhalte so erschließen können, dass sie seinem beruflichen Weiterkommen dienen. Auch ein genauer Blick auf die Wertigkeit der angebotenen Zertifikate und Abschlüsse ist bei der Auswahl des richtigen Angebotes Pflicht. Firmenschulungen sollten sich daran messen lassen, ob der Praxistransfer gewährleistet ist.

Fachleute weisen auf die zeitliche und räumliche Flexibilität durch E-Learning hin, beobachten aber zugleich bei reinen Online-Angeboten eine höhere Abbruchquote als bei „klassischen“ Präsenzkursen in der motivierenden Gruppe. Ein Mittelweg ist das sogenannte Blender-Learning, bei dem Präsenzkurse und somit der Kontakt zu Mitlernenern mit Online-Angeboten ergänzt werden.

IHK@hoc

Süddeutsche Industrie- und Handelskammern haben unter der Marke IHK@hoc gemeinsam ein E-Learning-Angebot geschaffen, um die bisherigen Bildungsprogramme zu ergänzen. Inzwischen stehen 20 IHKs hinter dem Angebot. Durch die länderübergreifende Zusammenarbeit wird E-Learning für privaten Weiterbildungsteilnehmer, Firmen und vor allem in den Lehrgängen der IHK-Aufstiegsfortbildung als Blended-Learning-Maßnahme möglich. Aus weit über 5.000 E-Learning-Stunden können Dozenten zum Rahmenstoffplan passende Inhalte auswählen und den Teilnehmern zur Verfügung stellen. Zugleich bietet das System eine hilfreiche Kommunikationsplattform. Zeitlich und örtlich unabhängig können auch im reinen E-Learning IHK-Zertifikate und IHK-Abschlüsse erworben werden.

Die technische Betreuung und die Administration der Lernplattform wird zentral in Lindau durchgeführt, die fachliche Beratung der Teilnehmer erfolgt durch die Online-Berater (Tutor) der jeweiligen Industrie- und Handelskammern sowie bei IHK Bildungspartnern, wie dem Haus der Wirtschaft Bildungszentrum in Stralsund als nördlichsten Partner. Im Haus der Wirtschaft kommt das System auch in Blended-Learning zum Einsatz, wenn z.B. bei den AEVO-Kursen Präsenz- und E-Learning von Zuhause kombiniert werden.

Das sogenannte Distance-Learning-System von IHK@hoc funktioniert am besten auf PC oder Laptop, denn auf einigen Tablets ist es nicht möglich Java oder Flashplayer zu installieren. Grundsätzlich ist die Lernplattform für ipad, Android-Tablets oder smartphones freigegeben. Empfohlen wird aber die Nutzung eines Browsers über PC und ein Betriebssystem ab Windows 7. Bis auf wenige Ausnahmen funktionieren die Inhalte auch auf Apple-Betriebssystemen und Safari. Mit der aktuellen Version des Mozilla-Browsers Firefox können ebenfalls die meisten Lernprogramme abgerufen werden. Wichtig ist es, Pop-Up-Blocker zu deaktivieren und Java-Script im Browser zu aktivieren. Google-Chrome unterstützt die flashbasierte Inhalte nicht mehr vollständig.

Diese und weitere Hinweise im Detail sowie eine Kurzanleitung zur Anmeldung finden Sie hier: ihkathoc_kurzanleitung. Ein schneller Systemcheck ist möglich.

IHK@hoc-Koordinatorin:

Dr. Heike Zielske
Fon: 03831 477 360
heike.zielske@hdw-bildungszentrum.de

 

Prüfungsvorbereitung mit der azubi-academy der IHK

Sie haben sich für die Abschlussprüfung viel vorgenommen? Um als Auszubildende/r bei der Abschlussprüfung trotzdem kühlen Kopf zu bewahren, hilft nichts besser als eine gute, rechtzeitige Vorbereitung. .

Für die Sommerprüfung 2018 starten die Kurse der azubi-academy Anfang Februar 2018

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Industriemeister (IHK)

Industriemeister sind qualifizierte industriell-technische Führungskräfte und mit ihrer fachlichen Kompetenz häufig Leiter einer Werkstatt oder Produktionseinheit. Ihre Aufgaben umfassen Personalverantwortung und häufig auch die Funktion des betrieblichen Ausbilders. Der Industriemeister sorgt für reibungslose Abläufe, die Einhaltung von Qualitätsvorgaben in der Produktion und verantwortet die Einhaltung der Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung.

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Küchenmeister (IHK)

Küchenmeister übernehmen Führungsaufgaben, meist in Hotel- und Restaurantküchen. Sie stellen die Menüplanung zusammen, ordern die Ware und teilen das Personal ein. Sie behalten die Kalkulation im Auge und sorgen dafür, dass sich die Arbeit des Küchenteams rechnet.

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Auszubildende serviert Kaffeespezialität

Viel Erfolg und Spaß in der Ausbildung!

Nach Ende der Schule und der erfolgreichen Bewerbung um einen Ausbildungsplatz starten viele Auszubildende jetzt in einen neuen Lebensabschnitt und in ein abwechslungsreiches und hoffentlich erfolgreiches Berufsleben.

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Bewerbungscoaching

Individuelles Bewerbungscoaching für die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche hilft Ihnen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz oder einer Ausbildungsstelle, vor allem wenn die letzte Bewerbung bereits etwas länger zurück liegt oder Sie vor Ihrer ersten Bewerbung stehen.

Termine: nach Absprache

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Teilezurichter

Der Ausbildungsberuf Teilezurichter/in wurde 2013 durch die Fachkraft Metalltechnik ersetzt. Insgesamt wurden elf sogenannte „Altberufe“ aus der Berufsgruppe Metall aufgehoben, u.a. Drahtwarenmacher/in, Drahtzieher/in, Federmacher/in, Fräser/in, Gerätezusammensetzer/in, Kabeljungwerker/in, Maschinenzusammensetzer/in, Metallschleifer/in, Revolverdreher/in, Schleifer/in sowie der Teilezurichter/in. Die Ausbildung zum Teilezurichter/zur Teilezurichterin wurde von der Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik mit den Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Montagetechnik bzw. Umform- und Drahttechnik abgelöst.

Der Herbst ist Weiterbildungszeit

Das erste Halbjahr ist vergangen, der Sommerurlaub genossen. Aber wie ist es um die guten Vorsätze vom Anfang des Jahres bestellt? Zum Beispiel sich durch Weiterbildung fit für neue Herausforderungen halten, mit seinen Fachkenntnissen und Qualifikationen auf dem Laufenden bleiben.

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Deutsch als Fachsprache

Mit dem Modul Deutsch als Fachsprache soll es Teilnehmern von Aktivierungs-, Orientierungs- und modularen Trainingsmaßnahmen mit Migrationshintergrund ermöglicht werden, sich berufstypische Begriffe und Redewendungen anzueignen, um auf dem Arbeitsmarkt, vor allem in Hotel und Gastronomie, besser Fuß fassen zu können.

Start individuell

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